Titelbild 24022004

Palmen im Rheinland

 

In dieser neuen Rubrik erscheinen in lockerer Folge schöne Palmen, die im Rheinland ausgepflanzt sind ( allerdings werden alle Jubaeaen-Berichte weiterhin in der entsprechenden Rubrik vorgestellt ).

Beginnen möchte ich mit einer großen und ĂŒber 20 Jahre ausgepflanzten Trachycarpus fortunei im rechtsrheinischen Köln, die nach der in der Flora zu den Ă€ltesten, grĂ¶ĂŸten und schönsten zĂ€hlen dĂŒrfte.

grĂ¶ĂŸeres BildAls Palmenpionier Heinz Klein 1977 in einem Pflanzenbuch von einer Palme las, die etwas Frost vertragen kann, war er sofort Feuer und Flamme! Diese Palme mußte er haben, doch auch trotz intensiver Suche war sie in keiner kölner GĂ€rtnerei zu finden. Mit aufmunternder UnterstĂŒtzung von Ehefrau Gaby wurde er schließlich doch noch fĂŒndig: ein 50cm großes Exemplar von Tr. fortunei gab es als ..... Zimmerpflanze!

Noch im selben Jahr wurde sie am jetzigen Standort, direkt am Haus, ausgepflanzt. Im harten Winter 1979 mit mehr als –20°C erhielt sie als Schutz nur eine Malerfolie und eine 60W-GlĂŒhbirne; in all den folgenden Jahren nur noch eine kleine LaubschĂŒttung um den Stamm. Erstaunlich, dass sie alle Winter, auch den 96/97er, ĂŒberlebt und sich so toll entwickelt hat. Dabei wird sie getreu der AbhĂ€rtungsphilosophie des Besitzers absolut nicht verwöhnt: schlechter, sandiger Terrassenboden und sporadische DĂŒngung scheint sie aber glĂ€nzend zu vertragen.

Leider macht sie erst ab 1998 einige Samen; schade, denn die Nachkommen dieser Pflanze verdienten Verbreitung!

P.S.: GegenĂŒber dem Foto von 2001 hat die Palme in diesem Jahr noch einmal einen guten halben Meter an Höhe zugelegt.....